Heizungsschutz

Effizient heizen? Das richtige Wasser macht’s.

Grafik „Richtlinie ÖNORM H 5195-1“ siehe Judo + – Syr 

Heizungsanlagen werden immer effizienter und kompakter. Allerdings sind die neuen Wärmeerzeuger auch so anspruchsvoll wie nie, wenn es ums Wasser geht.

Die Befüllung von Warmwasserheizungen ist inzwischen eine Wissenschaft für sich und unterschiedliche technische Regeln haben das Thema zu einem „Buch mit sieben Siegeln“ gemacht.

Auch machen die Hersteller von Kesseln, Wärmetauschern und Heizungsthermen strenge Vorgaben zur Wasserqualität.

Optimal aufbereitetes Heizungswasser bietet einen verbesserten Schutz der Anlage vor Kalk und Korrosion. Die Heizkosten sinken, das Heizsystem wird geschont und sein Lebenszyklus verlängert.

Steinbildung:

Bei der Wassererwärmung wird durch hartes Wasser die Löslichkeit für Kalk geringer und eine hartnäckige Schicht aus Kalkstein bildet sich. Ablagerungen durch kalkhaltiges Wasser führen zu einer Verschlechterung der Energie-Effizienz und zu Funktionsstörungen – wie örtlichen Überhitzungen mit nachfolgender Rissbildung oder Siedegeräuschen. Kalkschutz ist daher für die Heizung genauso wichtig wie für das Trinkwassersystem. Schon 1mm Kalk, z.B. auf einem Wärmetauscher, erhöht die Energiekosten um ca. 10%.

Korrosion:

Korrosionserscheinungen können neben der Steinbildung zu erheblichen Funktionsstörungen im Heizkreislauf führen. Dies gilt besonders, wenn Sauerstoff ins Heizwasser gelangt. Luft bzw. Sauerstoff wird mit der Frischwassereinspeisung zugeführt und kann auch durch Undichtigkeiten, Unterdruck oder nicht diffusionsdichte Rohrmaterialen in das System eingetragen werden. Niedrige pH-Werte, hohe Temperaturen und Salzgehalte >100yS/cm begünstigen zusätzlich die Korrosion metallener Werkstoffe. Korrosionsprodukte auf Wärmeübertragerflächen im Heizkessel verschlechtern den Wärmeübergang und erhöhen den Energieverbrauch, zudem können Schäden am Kessel durch örtliche Überhitzung, Störungen an Regel- oder Thermostatventilen, verstärkter Verschleiß der Umwälzpumpe oder Fehlfunktionen bei Wärmezählern die Folge sein.

In den Installationsbedingungen der Gerätehersteller finden sich Grenzwerte zur Gesamthärte, zur Leitfähigkeit und zum pH-Wert.

In Österreich werden die Heizungsschutzmaßnahmen in der ÖNORM H 5195-1 und EN 1717: 2008 04 01 geregelt.

So ist ein Zusammenschluss der Heizungs- und der Trinkwasserinstallation ohne Rückflussverhinderer zum Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen nicht gestattet.

Das heisst, die „klassische“ Lösung, einen Schlauch über einen „Gardena“ -Anschluss zum Nachfüllen des Heizungswassers zu nutzen, ist nicht mehr erlaubt.

Durch den Einsatz einer Ergänzungswasserarmatur wird ein normkonformes Nachfüllen zum Kinderspiel.

Nur mit einem perfekten Wasser bleibt die Heizanlage nachhaltig effizient. Perfektes Wasser verhindert Ablagerungen, Schlamm, Gase und Korrosion und sorgt so für die reibungslose Funktion der Heiztechnik.

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